geo-net
Radwege von und nach
Gerolzhofen:
Bestand, Planung und
Perspektiven
Siehe Radwegekarte
mit Varianten
Mit großen
Schritten geht der Ausbau des Radwegenetzes im Gerolzhöfer Bereich weiter. Bis
2003 gab es lediglich die Radwege zwischen Gerolzhofen und Frankenwinheim,
zwischen Gerolzhofen und Dingolshausen und Dingolshausen nach
Michelau. 2004 wurde von der Stadt und der Gemeinde Sulzheim der Weg von Gerolzhofen
nach Alitzheim gebaut. Das Teilstück nach Sulzheim bestand bereits früher.
In der
konkreten Planung befinden sich die Strecken Frankenwinheim-Krautheim-Obervolkach,
so daß in 2006 eine durchgehende Steigerwald-Main-Verbindung von Michelau über
Dingolshausen, Gerolzhofen, Frankenwinheim nach Volkach besteht.
Ebenfalls
in der Planungsphase sind die Radwege von Gerolzhofen nach Mönchstockheim
und von Gerolzhofen nach Schallfeld.
In der
Diskussion befindet sich der Radweg nach Wiebelsberg, der dann über
Oberschwarzach und Handthal bis Ebrach (auf der vorhandenen Forststraße)
verlängert werden könnte. In Ebrach ergäbe sich eventuell auf der aufgelassenen
Bahnstrecke eine Fernradverbindung nach Bamberg oder Forchheim-Nürnberg. Dieser
Fernradweg Forchheim/Bamberg-Ebrach-Gerolzhofen-Volkach wäre eine wunderbare
Alternative zum Main-Radweg Bamberg-Volkach-Würzburg.
Keine oder
nur geringe Aktivitäten erkennbar sind im Bereich Kolitzheim oder in der
Gemeinde Donnersdorf.
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Wie geht`s
weiter:
Nachdem die
direkten Radwegeverbindungen zwischen Geo und Schweinfurt und zwischen Steigerwald
und Main über Gerolzhofen beschlossen und in der Planung sind, erhält der
Radweg von Gerolzhofen über Wiebelsberg und Oberschwarzach nach Ebrach höchste
Priorität. Für Radtouristen und Einheimische ein wunderbarer Radweg, der ohne
große Steigungen in die Mitte des Steigerwaldes führt.
geo-net sieht zwei Möglichkeiten:
1.
Von der Wiebelsberger Straße unter der B286 entlang der
Staatsstraße bis zum Betonweg an den Wiebelsberger Quellen. Dort auf dem
vorhandenen Betonweg und weiter zum Modelflugplatz (Ausbau des Feldweges
erforderlich). Ab hier verläuft der Radweg wieder entlang der Staatsstraße bis
Wiebelsberg. Auf dem unteren vorhandenen asphaltierten Weinbergsweg geht weiter
bis nach Mutzenroth. Ab Mutzenroth ist bis zum Betonweg nach Oberschwarzach
bzw. Handthal ein neues Teilstück an der Staatsstraße erforderlich. Über
vorhandene Betonwege erreicht man Handthal. Von hier aus kann die vorhandene
Waldstraße nach Ebrach benutzt werden.
2.
Von der Dingolshäuser Straße auf dem vorhandenen Betonweg am Lindelachshof
und Neuen See vorbei zum Mahlholz. Ab hier müßte ein neuer kombinierter Weg für
Radfahrer und Landwirtschaft zum Modelflugplatz gebaut werden. Ab hier wie bei
1).
Siehe Radwegekarte
mit Varianten
Eine
Weiterführung des Radweges von Schallfeld bis Prichsenstadt und auf den bereits
vorhandenen Radwegen nach Wiesentheid und Kitzingen und von Mönchstockheim nach
Donnerdorf und Haßfurt wäre ebenfalls wünschenswert, liegt aber im Ermessen der
betroffenen Gemeinden.
Das
ausgebaute Radwegenetz dient den Einheimischen und den Touristen gleichermaßen.
Radwege sind ökologisch sinnvoll, nachhaltig sowie langlebig und verursachen
nur geringe Folgekosten. Mit dem gut ausgebauten Radwegenetz kann das
Gerolzhöfer Land im Wettbewerb der Erholungs- und Reiseziele auch in Zukunft
gut abschneiden!
Thomas Vizl, Stadtrat