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für Gerolzhofen
Stellungnahme von geo-net zur Gleichstellungsdiskussion in
der Presse.
Breiten Raum nahm die Diskussion des geo-net-Antrags zur Gleichstellung bei der monatlichen Zusammenkunft der Liste ein.
Verwundert zeigte sich Jeannine Stadtler,
dass bereits kurz nach der Wahl der ehrenamtlichen
Gleichstellungsbeauftragten, Eva Maria Ott (CSU), das
parteipolitische Geklüngel im Stadtrat begann. Wegen
des rein männlich besetzten Grundschulausschusses gab es gegenseitige Angriffe
von SPD und CSU.
Frau Ott wurde wegen Ihrer Parteizugehörigkeit gleich mit in
die Schusslinie gebracht. Dies bestätigt nach Ansicht
von Sprecherin Birgid Röder, dass dieses Amt in
überparteiliche Hände gehört. Es wäre ein mutiger und zukunftsorientierter
Schritt für Gerolzhofen gewesen, die Stelle als Honorarstelle auszuschreiben.
Sie begrüßte jedoch die lobenswerte Bereitschaft von Frau Ott, ein so
zeitaufwendiges Ehrenamt zu übernehmen. Es ist zu hoffen, dass
die Parteipolitik nicht auf dieses Amt
übergreift oder es für eigene Zwecke missbraucht.
Andrea Grosch fand die Befragung des Bürgermeisters bei
einzelnen organisierten Gruppierungen der Stadt etwas befremdlich. Frauen in
Notsituationen oder Alleinerziehende sind wohl kaum in der Lage Verbänden
beizutreten. Besser wäre es gewesen, Bürgermeister Bräuer hätte sich im
Frauenhaus Schweinfurt oder in der Anlaufstelle für sexuelle Gewalt informiert.
Denn auch dort suchen Frauen aus Gerolzhofen Hilfe. Wir sind leider keine Stadt
der Glückseeligen. Von der SPD Fraktion wünscht sich Sprecher Toni Niedermeier
klarere Aussagen und eine eigenes Format, was bei der Gleichstellungsdiskussion
nicht zu erkennen war.