Abgerundetes Rechteck: Flyer und Broschüren zur Stadtrats- und Kreistagwahl 2014:

1.	geo-net - KandidatInnen Stadtrat

2. geo-net - Programm 2014

3. geo-net - KreistagskandidatInnen 2014

4. Grünen-Kreistagskandidaten.pdf
Plakat 1ageo-net

Netzwerk für Gerolzhofen  

Herzlich Willkommen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Das Jahr 2014 im Rückblick

 

Jahresende. Zeit eine Bilanz über das Jahr 2014 zu ziehen. Das Jahr 2014 war insgesamt gesehen ein recht erfolgreiches Jahr für geo-net. Aber es bleibt auch für die kommenden Jahre noch viel zu tun!

 

Zum Jahresrückblick 2014 …

 

 

„Stolpersteine“ erinnern an die Naziopfer in Gerolzhofen

 

Am 01. Dezember 2014 wurden die ersten Stolpersteine in Gerolzhofen verlegt. Für Meta, Max und Paul Henle, die hier einst lebten und von den Nazis deportiert und ermordet wurden. Siehe www.kulturforum-gerolzhofen.de. Der Kölner Künstler Gunther Demnig verlegte die drei Steine im Beisein der Steinpaten Michael Glos (Bundesminister a.D.), Lukas Bräuer (für den SPD-Ortsverein) und Thomas Vizl (für geo-net). zur Verlegung der Platten waren zwei Nachfahren der Familien Henle-Lichtenauer nach Gerolzhofen gekommen.

 

Der Antrag zur Verlegung auf dem Gehweg wurde vom Kulturforum Gerolzhofen gestellt und vom Stadtrat im Mai befürwortet. Bereits 2006 hatte geo-net einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet, aber keine Unterstützung im Stadtrat erhalten. Mitgestaltet haben die Veranstaltung Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Derleth-Realschule in Gerolzhofen.

 

Insgesamt wurden aus Gerolzhofen im Jahr 1942 23 Personen in die Vernichtungslager transportiert und dort ermordet. geo-net setzt sich dafür ein, daß für alle Opfer des Nazi-Terrors nach und nach Stolpersteine verlegt werden.

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Fotos: Unerwartet viele Teilnehmer bezeugen ihre Anteilnahme mit den Opfern der Nazi-Herrschaft.

 

Ein dunkler Fleck in der Stadtgeschichte …

 

 

 

Geomaris: Das alte, neue Zugpferd für die Stadt!?

 

Am 22. November 2014 eröffnete das Geomaris nach eineinhalb Jahren Sanierung Teilneubau wieder für die Badegäste. Damit ging die lange Diskussions-, Planungs- und Bauzeit zu Ende. Die Badefreunde aus Nah und Fern sind neugierig und kommen in großer Zahl. Alleine am vergangenen Sonntag (1. Dezember) kamen mehr als 2.000 zahlende Gäste in das Bad.

 

Die (veröffentlichten) Reaktionen sind geteilt: Lob und Kritik werden geäußert. Um sich der Kritik zu stellen, ist ein Rückblick auf die Diskussion, Zielvorgaben und Entscheidungen im Rahmen der Planung sinnvoll. Deshalb veröffentlichen wir hier einen Auszug aus dem Protokoll der wichtigen Sitzung des Stadtrates vom 07.01.2013 (siehe „Protokollauszug“). Damals wurde beispielsweise entschieden, die Cafeteria in die Mitte des Gebäudes zwischen dem großen Schwimmerbecken und den kleineren Innen- und Außenbecken zu platzieren. Ebenso wurde die Lage von Jod-Selen- und Solebecken festgelegt. Die Gründe sind nachvollziehbar.

 

geo-net stand dem Erhalt und damit der Sanierung und dem Teilneubau grundsätzlich positiv gegenüber. Wir brauchen diese Einrichtung, um das Städtchen als Wohnort für Familien und Mittelzentrum für die Region zu stärken. Selbstverständlich ist diese Investition ein Kraftakt für die finanzschwache Stadt und es mußte genau abgewogen werden, ob die daraus resultierende Verschuldung verantwortbar ist. Angesichts der aktuell historisch niedrigen Zinsen und der staatlichen Zuschüsse haben wir Ja gesagt.

 

Zuschüsse: in der entscheidenden Phase des Bürgermeisterwahlkampfes 2012 verkündete Innen-Staatssekretär Gerhard Eck, daß das Projekt mit „wesentlich mehr als 50 Prozent gefördert werden wird“. Noch liegen keine endgültigen Zahlen vor, aber wenn es bei der zugesagten Förderhöhe in Höhe von 3,6 Mio Euro bleibt, fehlen bei Gesamtkosten in Höhe von jetzt rund 9,6 Mio noch einige Euros. Schauen Sie sich doch mal die Veröffentlichungen hierzu aus dem Jahr 2012 an: Hoher-Zuschuss-fuer-das-Geomaris; Frohe-Botschaft-fuer-das-Bad; Standpunkt-Das-grosse-Zaudern-im-Rat; Stadtrat-einstimmig-fuer-Acht-Millionen-Projekt-Geomaris

 

 

geomaris2012geo-net hat nicht nur mitdiskutiert sondern hat sich auch aktiv eingebracht. Unsere Initiativen:

·         Resolution der Gemeinden zwischen Main und Steigerwald für den Erhalt des Geomaris an die Staatsregierung

·         Initiative für einen Zuschuß aus dem CO2-Minderungsprogramm des Umweltministeriums (letztendlich wurden hier 400.000 Euro zugesagt)

·         Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt, vor allem in der entscheidenden Phase während des Bürgermeisterwahlkampfs 2012

 

Wir sind zuversichtlich, daß unser Bad die darin gesetzten Erwartungen entsprechen wird und daß die Bevölkerung diese hervorragende Einrichtung annehmen wird.

 

Protokollauszug 07.01.2013 …

 

 

 

Unterstützung für die Geomed-Klinik

 

Als Zeichen der Unterstützung spendet der Kreisverband Schweinfurt von Bündnis 90 / Die Grünen der Geomed-Klinik eine solide Sitzbank, die Anfang November an die Klinik übergeben wurde. Hergestellt wurde die Holzbank von Bewohnern und Mitarbeitern der Löw’schen Einrichtungen. Ein Gerolzhöfer Produkt für die Kreisklinik in Gerolzhofen. Die Bank steht im Park des Krankenhauses und dient somit den Patienten, Mitarbeitern und Bürgern zur Erholung.

 

Foto: vorne: Birgid Röder (Stadt- und Kreisrätin), hinten: Chefarzt Dr. Manfred Klein, Ärztlicher Direktor, Mitarbeiter der Löw’schen Einrichtungen und Thomas Vizl (Stadt- und Kreisrat)

 

 

 

„Stolpersteine“ werden am 1. Dezember in Gerolzhofen verlegt

 

„Wir kennen nicht die Gräber oder Orte, an denen man die letzten Reste ihrer Existenz, zumeist Asche, achtlos verstreute. Werden aber ihre Namen vergessen, erlischt die Erinnerung ganz. Wir wollen diese - an ihrem früheren Wohnort - in unser heutiges Leben zurückholen. Nicht weil wir Schuld tragen, sondern weil sie Teil unserer damaligen Stadtgesellschaft waren.“ So begründet das Kulturforum Gerolzhofen die Verlegung von Stolpersteinen durch den Kölner Künster Gunther Demnig.

 

Am 1. Dezember ist es soweit. Ab 09 Uhr werden die ersten drei Steine in der Marktstraße verlegt. Paten sind Bundesminister a.D. Michael Glos (Stein für Meta Henle), der SPD-Ortsverein Gerolzhofen (Stein für Max Henle) und geo-net.Netzwerk für Gerolzhofen (Stein für Paul Henle).

 

geo-net hatte bereits 2006 eine entsprechende Initiative ergriffen, die damals allerdings keine Mehrheit fand. Siehe http://www.geo-net.net/4-17)%20Stolpersteine.htm

 

 

Flüchtlinge ins städtische Gebäude Steingrabenstraße 22?

 

Beim geo-net-Treffen am 23.10. im Gasthaus Torre Bianca wurde über die Problematik der Unterbringung von Flüchtlingen diskutiert. In Gerolzhofen sind momentan etwa 30 Flüchtlinge oder Asylbewerber in verschiedenen Gebäuden, darunter auch ein Hotel, untergebracht. Es ist anzunehmen, daß es bald mehr werden.

 

Die Stadt Gerolzhofen hat ein altes Wohnhaus in der Steingrabenstraße mit 22 Wohnungen. Momentan sind nur 3 oder 4 noch belegt, da die Stadt für Notfälle ein Gebäude in der Schuhstraße angemietet hat. Die Wohnungen in der Steingrabenstraße sind nicht mehr bewohnbar, der Zustand der Wohnungen ist unwürdig. Die Stadt wollte das Gebäude deshalb verkaufen. Leider ist der Investor von der Kaufoption zurück getreten.

 

Alle Teilnehmer des geo-net-Treffens waren der Meinung, die Stadt soll das Gebäude dem Landkreis Schweinfurt und der Regierung von Unterfranken als Unterkunft für Flüchtlingen und Asylbewerber anbieten. Voraussetzung: eine Sanierung der Wohnungen, damit die Unterkünfte menschenwürdig werden. Ob diese Sanierung dann von der Stadt Gerolzhofen (mit hohen staatlichen Zuschüssen, da die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern eine staatliche Aufgabe ist), vom Landkreis oder der Regierung durchgeführt wird, wäre in Gesprächen zu klären.

 

Zum Antrag …

 

 

geo-net – Antrag: Ergebnisse des Energiekonzepts im Stadtrat vorstellen

 

Kürzlich wurden in Dingolshausen die Ergebnisse des Energiekonzepts der Region Main-Rhön vorgestellt. geo-net beantragt das Energiekonzept dem gesamten Stadtrat zu erläutern.

 

Zum Antrag …

 

 

geo-net – Antrag: Welterbe-Titel für den Steigerwald

 

Die Diskussion über einen möglichen Nationalpark im Steigerwald läuft weiterhin sehr heftig ab. Befürworter und Gegner stehen sich unversöhnlich gegenüber. Gibt es Gemeinsamkeiten? Können wir den Steigerwald, ohne den großen Konflikt zu lösen, trotzdem voranbringen?

 

geo-net wagt den Versuch: Der Titel „Unesco-Welterbe“ wäre eine große Chance für die Stadt Gerolzhofen und für den Steigerwald. Die Chancen stehen gut, daß sich der Stadtrat auf dieses Ziel einigt.

 

Zum Antrag …

 

 

„Talk auf dem Hof“ auf dem Naturlandhof Knoblach

 

TTIP und CETA, die beiden von der EU geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada waren die Themen des „Talk auf dem Hof“. Bündnis 90 / Die Grünen hatten auf den Naturlandhof ihres Kreisrates Paul Knobloch nach Garstadt geladen. Gast war u.a. der Bundestagsabgeordnete Uwe Kekeritz aus Uffenheim.

 

Zum Bericht in der Mainpost …

 

 

Diskussion über den Steigerwald geht weiter

 

 

Am Wochenende 12.-14.09.2014 stand wieder das Thema "Zukunft des Steigerwaldes" im Mittelpunkt der Diskussion.

 

Etwa 80 Nationalparkbefürworter begrüßten in Handthal bei der Eröffnung des Steigerwaldzentrums die Prominenz (Minister, Staatssekretär, Landräte ...) bei der Ankunft. In Ebrach diskutierten am Samstag Hubert Weiger (BN-Vorsitzender), Ebrachs Bürgermeister Schneider, zwei Bürgermeister aus Nationalpark-Gemeinden im Hainich und Bayerischer Wald mit der Stellvertretenden Landrätin Christine Bender (SW) und dem Stellvertretenden Landrat Oskar Ebert (HAS) über den Steigerwald.

 

Immerhin: ein gemeinsames Eintreten für umfassende Studien über die Zukunft des Steigerwalds scheint jetzt möglich. Zumindest hat sich Christine Bender ebenso wie Hubert Weiger hierfür ausgesprochen. Beauftragen müßte diese Studien die Staatsregierung. Ein Beirat aus Vertretern aller Gruppen soll die Vorgaben hierfür erarbeiten.

 

 

Pro und Contra (Mainpost) mit Umfrage …      

 

 

Emnid-Umfrage: Bewohner der Region zwischen Bamberg und Schweinfurt sind für einen Nationalpark im Steigerwald

 

Die Stimmung dreht sich. Bisher wurde angenommen, die Bevölkerung wäre überwiegend gegen die Ausweisung eines Nationalparks. Jetzt zeigt eine repräsentative Umfrage: 61 % wollen einen Nationalpark. Überwiegend wollen dies die Städter, bei der Landbevölkerung überwiegt noch die Skepsis. Mehr als ein Drittel der Skeptiker würde aber auch zustimmen, wenn die weitere Brennholzversorgung der örtlichen Bevölkerung auch mit Nationalpark gesichert wäre.

 

Ministerpräsident Horst Seehofer hat die Einrichtung eines Nationalparks immer von der Zustimmung der Bevölkerung abhängig gemacht. Mal sehen …

 

Zur Umfrage …                   Zur Pressemitteilung von BN und WWF …

 

Zur Stellungnahme von geo-net vom 11.06.2014 …

 

Beitrag bei TV Touring (Interview mit Ulla Reck und Thorsten Wozniak) …

           

 

 

Einladung zur 10. geo-net - Lesenacht

 

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Thema: Magische Momente

 

Wir erfreuen Sie mit Literatur, einem zauberhaften Büffet, sowie magischen Musikklängen

 

Termin: Freitag, der 27.06.2014 um 19.00 Uhr

im Spitalinnenhof (Bibliothek) Gerolzhofen

(Bei schlechtem Wetter im Bürgerspital).

 

Die Veranstaltung, sowie das Büfett sind kostenfrei, Spenden sind willkommen!

 

 

Stadtrat entscheidet über die Verlegung von „Stolpersteine“ in Gerolzhofen

 

Auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung am 2. Juni 2014 (19:30 Uhr, Ort: Altes Rathaus in Rügshofen) steht auch der Antrag des Kulturforums Gerolzhofen auf Verlegung von Stolpersteinen zur Erinnerung an ermordete jüdische Bewohner von Gerolzhofen. Die ersten Stolpersteine sollen in der Marktstraße verlegt werden.

 

geo-net hatte bereits 2006 eine entsprechende Initiative ergriffen, die damals allerdings keine Mehrheit fand. Siehe http://www.geo-net.net/4-17)%20Stolpersteine.htm .

 

Antrag des Kulturforums Gerolzhofen …         

 

Mainpost-Bericht über die Stadtratssitzung …

 

 

Ergebnisse der Europawahl in Gerolzhofen

 

Wahlbeteiligung: 40,46%

Stimmberechtigte: 5.378, Wähler: 2.176

Stimmen nach Wahlvorschlag und Prozentanteil (Veränderung zu 2009):

1 CSU                         1.012            46,81%     (-6,39%)

2 SPD                             423            19,57%    (+8,16%)

3 GRÜNE                       201              9,30%    (+0,50%)

20 AfD                            137              6,34%    (+6,34%)

5 FREIE WÄHLER         80              3,70%     (-3,56%)

6 DIE LINKE                    73              3,38%    (+0,81%)

4 FDP                               66              3,05%     (-3,61%)

 

Lesen Sie weiter … (Internetseite Landkreis Schweinfurt)

 

 

 

Geo-net – Positionspapier zum Waldschutzgebiet

 

Zur Stadtratssitzung am 12.05.2014 legt geo-net ein Positionspapier vor. Hier wird die Entwicklung zum Schutzgebiet, der Zweck der Ausweisung, die Vorteile eines Schutzgebietes und des Titels „Weltnaturerbe“ und über Erfahrungen in anderen Regionen berichtet.

 

Lesen Sie weiter …

 

Zu Wort gemeldet hat sich der Präsident der IHK für Oberfranken, Heribert Trunk. Er befürwortet die Unterschutzstellung, um den Titel Weltnaturerbe für den Steigerwald zu erhalten. Siehe Bericht im Fränkischen Tag.

 

Lesen Sie weiter …

 

 

„Demokratie tut manchmal weh“

 

 Gerangel um Posten und Pöstchen“, „CSU und SPD nutzen gemeinsame Mehrheit“, „Standpunkt: Die feine Art war das nicht“, „CSU und SPD greifen im Duett nach Posten“, „Kein einziges Referat ging an Geo-net“. Das waren die Schlagzeilen der Mainpost nach der konstituierenden Sitzung des Stadtrates am 5. Mai 2014. Die Berichterstattung traf die Sache ziemlich gut.

 

Die Mainpost kommentiert: „Der eigentliche Wahlsieger Geo-net aber ging bei der Referentenvergabe nahezu leer aus. Von einem auf drei Sitze verbessert, plötzlich mit Fraktionsstatus und trotzdem nicht ein einziges Referat, das ist schon bitter. Selbst wenn Thomas Vizl das Umweltreferat angenommen hätte, hätte das kaum etwas geändert. Mit seiner Ablehnung reagierte er richtig, denn das ihm hingeworfene, zurechtgestutzte Umweltreferat war nicht mehr als ein Brosamen.

Die CSU als Wahlverlierer mit nur noch sieben von 20 Sitzen besetzt nun auch zwei der drei Bürgermeisterposten. Da stimmt der Proporz nicht. Freie Wähler und Geo-net kommen zusammen auf dieselbe Sitzzahl, so dass es fair gewesen wäre, ihnen das Amt des dritten Bürgermeisters zuzugestehen.“.

 

Klar, daß die kritisierten Fraktionen von CSU und SPD das nicht so stehen lassen wollten. Es gab Stellungnahmen „Geo-net und Freie wollten nur Rosinen“ (CSU), „Referenten sind die fachlich geeignetsten Stadträte“ (SPD). Auch geo-net nahm Stellung: „Geo-Net: „CSU und SPD stellten Signale auf Konfrontation““.

 

Schließlich kritisierte Mainpost-Redakteur Klaus Vogt, selbst früher Stadtrat (CSU) geo-net und SPD: „Übersichtsseite: Standpunkt: Demokratie tut manchmal weh“.

 

Pressemitteilung geo-net vom 07.05.2014 …

           

 

 

Ebracher Wald wird Schutzgebiet!

 

Umstritten, heftig diskutiert und bekämpft: Die Verordnung über den geschützten Landschaftsbestandteil „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“.

 

Die Verordnung wurde nun am 16.04.2014  vom Landratsamt Bamberg als staatliche Behörde erlassen. Der geschützte Landschaftsbestandteil gliedert sich in zwei Zonen: die Prozessschutzzone mit ca 393 ha und die Entwicklungszone mit 382 ha Waldfläche. Das 775 Hektar große Waldstück liegt im Staatsforst und umfasst die beiden Naturwaldreservate „Waldhaus“ (105 Hektar) und „Brunnstube“ (48 Hektar). Insgesamt sind im Ebracher Forst somit über 900 Hektar Wald geschützt.

 

In der Prozessschutzzone ist jede waldwirtschaftliche Nutzung verboten, hier hat die natürliche Waldentwicklung Vorrang. In der Entwicklungszone ist eine gesteuerte Waldentwicklung durch Entnahme der standortfremden Baumarten Fichten und Kiefer zulässig.

 

Zweck der Unterschutzstellung ist der Erhalt, die Entwicklung und Wiederherstellung für den Steigerwald repräsentativer, standorttypischer, naturnaher, großflächiger und unzerschnittener Buchenwald- und Auwaldgesellschaften. Weiterhin sollen naturnahe Laubwaldgesellschaften ohne forstliche Nutzung entwickelt oder wiederhergestellt werden, die über 100jährigen Bäume mit ihren charakteristischen Biotopqualitäten erhalten werden und die historischen Teiche und Offenlandflächen im Wald erhalten werden.

 

Die Jagd im Schutzgebiet darf weiterhin ausgeübt werden und die vorhandenen Wege werden erhalten. Der Zugang ist für die Bevölkerung nicht eingeschränkt. Auch das Radfahren auf befestigten Wegen ist erlaubt.

 

Das 757 Hektar große Waldstück liegt im Staatsforst und umfasst die beiden Naturwaldreservate „Waldhaus“ und „Brunnstube“. Gegen die Unterschutzstellung haben sich insbesondere die umliegenden unterfränkischen Gemeinden und der Verein „Unser Steigerwald“ eingesetzt. Sie befürchten, das Schutzgebiet wäre eine Vorstufe zu einem Nationalpark im Steigerwald. Bund Naturschutz und Naturschützer begrüßen die Initiative des Landratsamtes Bamberg.

 

Unterzeichnet ist die Schutzverordnung vom noch amtierenden Bamberger Landrat Dr. Günther Denzler. Der CSU-Politiker möchte mit dem 775 Hektar großen Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald“ die Grundlage für eine Ausweisung als Weltnaturerbe erreichen, begründete Denzler beim geo-net-Neujahrsempfang im Januar die Initiative des Landkreises. Siehe http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Denzler-Nutzen-groesser-als-Schaden;art763,7922399 

 

Nach meiner Ansicht könnte die Ausweisung des nördlichen Steigerwalds zum Weltnaturerbe einen wichtigen Impuls für die Entwicklung der gesamten Region zwischen Gerolzhofen und Bamberg geben. Auch für den Tourismus in der Region und in Gerolzhofen ergeben  sich neue Chancen, die es jetzt durch eine enge Zusammenarbeit mit Erbrach und den Tourismusfachleuten im Landkreis Bamberg zu nutzen gilt.

 

Die Verordnung ist auf der Internetseite des Landratsamtes Bamberg zu finden: http://www.landkreis-bamberg.de/PDF/LB_Der_Hohe_Buchene_Wald_im_Ebracher_Forst.PDF?ObjSvrID=1633&ObjID=6370&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1397741549 

 

 

 

 

 

Ergebnis Kreistagswahl 2014

 

Bündnis 90 / Die Grünen gewinnen 2 Sitze hinzu und sind jetzt mit 6 Sitzen im Kreistag vertreten (10,1 %).

 

Ergebnisse der Kreistagswahl am 16.03.2014 …

           

 

Stadtratswahl 2014

 

Herzlichen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, an alle unsere Unterstützer!

 

Geo-net gewinnt 2 Sitze hinzu (2086 Stimmen mehr als 2008). Zukünftig sind Birgid Röder, Thomas Vizl und Toni Niedermeier für geo-net im Stadtrat. CSU und Freie Wähler verlieren jeweils einen Sitz. geo-net  ist der große Gewinner dieser Stadtratswahl.

 

Ergebnisse der Wahl am 16.03.2014 …            Bewertung des Wahlergebnisses ...

 

 

 

Veranstaltung: Humorvolle und politische Betrachtungen zum Älterwerden“

 

am Freitag, 28.02.2014 um 19.00 Uhr

in der Gaststätte „La Torre Bianca“(ehem. Tröster)

Weiße–Turm–Str. 22, Gerolzhofen

 

Mit Irmgard Fröhling (Büttenrede): „Die fitte Rentnerin“ und Stubenmusik von Karl-Heinz Leibl.

 

Einführung in das Thema und Kurzvortrag:

Kerstin Celina, Mitglied des Landtags

 

Interessierte Personen sind herzlich eingeladen!

 

Lesen Sie weiter …            Schweinfurter Anzeiger: Älterwerden, Zukunft und alles mit Humor

 

 

Landtagsabgeordnete besichtigen ÜZ-Nahwärmenetz

 

Im Rahmen der 5. Energietour der Landtagsgrünen unter dem Motto „Rückenwind für Bayerns Kommunen“ kommen die Abgeordenten  Kerstin Celina und Martin Stümpfig am Donnerstag, 27.02.2014 nach Gerolzhofen     . „Wir wollen Kommunen besuchen, die sich für die Energiewende einsetzen“, so der energiepolitische Sprecher Martin Stümpfig. „Die Energiewende gelingt nur mit den Menschen“, betont die Abgeordnete Kerstin Celina aus Kürnach.

 

Am Donnerstag, den 27. Februar, macht die 5. Energietour in Gerolzhofen Station. Die Abgeordneten Kerstin Celina und Martin Stümpfig besuchen um 11 Uhr zusammen mit Stadtrat Thomas Vizl und den örtlichen geo-net und GRÜNEN-Vertretern die neue Heizstation der Überlandzentrale Lülsfeld am Standort Gerolzhofen (Wärmenetz, Abwärmenutzung von Saint Gobain) und informieren sich über deren Arbeit..  Ort: Dr-Georg-Schäfer-Straße (gegenüber Realschule) ...

 

Interessierte Personen sind herzlich eingeladen!   Mainpost: Eine Investition in die Zukunft

 

 

geo-net-Treffen: Die Liste gibt sich ein neues Programm

 

geo-net. Das Netzwerk für Gerolzhofen hat sich in einem von Toni Niedermeier und Barbara Stanzel geleiteten Monatstreffen ein Programm für die nächsten sechs Jahre gegeben. In elf Abschnitten werden  die Positionen zur Entwicklung der Stadt Gerolzhofen dargelegt.  ...

 

geo-net gibt sich neues Programm ...                 Zum geo-net – Programm

Schweinfurter Anzeiger: geo-net gibt sich ein neues Programm    Progamm geo-net

 

 

 

Ausgleich zwischen Turnverein und Stadt notwendig

 

geo-net setzt sich seit Jahren für einen Ausgleich zwischen dem TV und der Stadt ein, um das komplizierte und teilweise spannungsreiche Verhältnis zu entkrampfen. Ein Baugebiet auf dem bisherigen Sportgelände des TV käme Beiden zugute. Lesen Sie die geo-net – Stellungnahme …

 

Stellungnahme geo-net zur Berichterstattung vom 19.02.2014

Pressebericht über Stadtratssitzung am Montag, 17.02.2014 ...

Mainpost-Standpunkt: 20 Bauplätze in bester Lage

geo-net - Stellungnahme zu Baugebieten 2013

geo-net - Stellungnahme zu Neuem Baugebiet 2012

Mainpost: Gespräche zwischen Stadt und Turnverein sind ausgesetzt 2010

Mainpost: Stadtrat in Kürze 2010

 

 

Unser Team zur Stadtratswahl 2014:

Liste 6 – geo-net

 

 

 

geo-net: Wahlkampf soll sachlich, aber durchaus klar und pointiert geführt werden

 

geo-net will auch in Zukunft besonderen Wert auf Information und Transparenz legen…

 

Pressemitteilung zum geo-net-Treffen im Januar 2014 ...

 

 

Haushalt 2014: Finanzkraft der Stadt

Gerolzhofen langfristig stärken

 

Bei der Haushaltssitzung des Stadtrats geht es nicht nur um Zahlen. Die Haushaltsreden sind eine Standortbestimmung der Fraktionen und Listen.

 

Haushaltsrede von geo-net – Stadtrat Thomas Vizl ...

 

 

 

geo-net – Neujahrsempfang 2014 – ein Erfolg!

 

a170120146284aFast 100 Personen kamen zum geo-net – Neujahrsempfang 2014. Eine Rekordbeteiligung und viel Zustimmung zu unserer Arbeit und den von uns vertretenen Positionen. Erfreulich ist, daß immer mehr Personen des öffentlichen Lebens, auch aus anderen Parteien zum Empfang kommen. Das entspricht unserer Intention – Gespräche, Meinungsaustausch über Parteigrenzen hinweg. Heuer kamen neben dem Bamberger Landrat Denzler (CSU) auch die Bürgermeister Schneider (Ebrach, SPD), Warmuth (Dittelbrunn, CSU), Radler (Oberschwarzach, Freie Wähler) und Ständecke (Michelau, Freie Wähler). Dazu noch zahlreiche Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte.

 

Nicht unumstritten blieb – wie es zu erwarten war – die Rede von Landrat Dr. Günther Denzler. Wir waren alle gespannt zu erfahren, warum ausgerechnet der CSU-Landrat aus Oberfranken ein so ausgewiesener Verfechter eines Waldschutzgebietes oder Nationalparks Steigerwald ist.

 

Denzler hat die Erwartungen nicht enttäuscht, sondern klar dargelegt, warum aus seiner Sicht ein Schutzgebiet im nördlichen Steigerwald erforderlich ist. Denzler, selbst als Sohn eines Landwirts im Steigerwald aufgewachsen (man kann ihm also nicht unterstellen, er sei ein Städter, der selbst keine Ahnung vom Steigerwald habe) möchte durch die Unterschutzstellung das Positive, die Alleinstellungsmerkmale dieses Landstrichs herausstellen. Durch die Schaffung eines 750 Hektar großen Schutzgebietes „Der hohe Buchene Wald“ soll die Grundlage für eine Ausweisung als Weltnaturerbe erreicht werden. Durch diesen Titel bekäme der Steigerwald internationale Anerkennung und Bekanntheit, die dann zur Stärkung der Wirtschaft und zur Schaffung von Arbeitsplätzen führen wird.

 

In einer in der Mainpost veröffentlichen Stellungnahme der Bürgermeister Radler und Ständecke wird geo-net-Stadtrat Thomas Vizl vorgeworfen, er würde den Gemeinderäten von Oberschwarzach und Michelau die Entscheidungskompetenz absprechen. Siehe Mainpost („Politik gegen erklärte Interessen der Bürger“).

 

Wir zitieren hier aus der Rede des geo-net-Stadtrats beim Neujahrempfang:

„Eine inhaltlich offene Diskussion über die Zukunft der Region, des nördlichen Steigerwaldes, wird nicht geführt. Seit 2008 ziehen sich alle Fraktionen nur auf eine Abwehrhaltung zurück, statt das Thema ergebnisoffen anzugehen.  Die Diskussion über einen Nationalpark Steigerwald und seine Vor- und Nachteile wird nicht geführt. Man verweigert auf den verschiedenen politischen Ebenen in Unterfranken und Bayern nach wie vor eine fachliche Prüfung im Rahmen einer Studie.

 

Wir – geo-net – sind in Gerolzhofen die einzige politische Gruppierung, die sich offen mit den Themen auseinandersetzt, diskutiert und die erforderlichen Fragen stellt.

 

Darauf können wir sehr, sehr stolz sein!“

 

Kern der Kritik ist, daß die Bayerische Staatsregierung bis heute keine fachlichen Untersuchungen der Vor- und Nachteile eines Nationalparks für die Region Nördlicher Steigerwald in Auftrag gegeben hat. Solche Studien müssen die verschiedenen Aspekte einer so weitreichenden Entscheidung darlegen: Regionalentwicklung, demographische Entwicklung, Arbeitsplätze, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft usw. Vorher kann weder für noch gegen einen Nationalpark abgestimmt werden.

 

Lesen Sie mehr ...                           Berichterstattung Mainpost

 

 

 

Einladung zum geo-net – Neujahrsempfang 2014

Wir wollen beim Neujahrsempfang – wie auch in den vergangenen Jahren – nicht einfach einen Rückblick auf das vergangene Jahr anbieten, sondern wir wollen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, Regionen, mit unterschiedlichen politischen Anschauungen zusammen bringen. Man soll sich kennen lernen, neue Anregungen und Ideen mitnehmen und einfach miteinander reden.

 

Musik (Siggi Brendel), Essen, Trinken, auch das gehört dazu. Also auf: am Freitag, 17. Januar 2014, ab 19 Uhr in die FC-Gaststätte in der Schallfelder Straße in Gerolzhofen.

 

„Besonderer Gast“ ist heuer Dr. Günther Denzler, seit 1996 Landrat unseres Nachbarlandkreises Bamberg. Er ist Mitglied der CSU, Präsident des oberfränkischen Bezirkstages, Landesvorsitzender der Kath. Männergemeinschaften in Bayern, Vorsitzender des Kulturforums Bamberger Land, Vorstandsmitglied im Kreisverband des BRK Bamberg, ehemals Vizekanzler der Universität Bamberg  sowie Kreisvorsitzender der Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Bamberg. Eine anerkannte Persönlichkeit in Oberfranken. www.guenther-denzler.de 

 

In Unterfranken ist er andererseits für viele ein Feindbild. Ist er doch ein ausgewiesener Förderer der Idee eines Nationalpark Steigerwald und eines Schutzgebietes bei Ebrach.

 

Diese absolut entgegengesetzte Sicht auf die Person Denzler hat uns veranlaßt, den Bamberger Landrat einzuladen. In einem Impulsreferat wird er seine Vorstellung über Entwicklungschancen im nördlichen Steigerwald darlegen.

 

 

Unsere Kandidatin / unser Kandidat auf Platz 1:

 

Birgid Röder 51 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder,

Hermann-Löns-Straße 10, 97447 Gerolzhofen

Kreisrätin (Bündnis 90 / Die Grünen, Fraktionsvorsitzende),

Heilpädagogische Förderlehrerin, 2. Vorsitzende Kulturforum Gerolzhofen

 

Ziele: Meine Schwerpunkte liegen in der Bildungspolitik (die

Schule im Ort lassen), in der Frauen- und Familienpolitik,

in der Ökologie (nachhaltiges Wirtschaften) und in Kunst

und Kultur (Kultur auch im ländlichen Bereich fördern).

 

 

 

 

geo-net –Stadtratsliste steht

 

12 Frauen und 8 Männer. geo-net setzt bewußt auf Frauen in der Kommunalpolitik.

 

Birgid Röder, Thomas Vizl, Barbara Stanzel und Toni Niedermeier führen die Liste an.

 

Die komplette Liste ...

 

 

geo-net – Aufstellungsversammlung der Stadtratsliste

 

Hiermit laden wir alle Mitglieder, Freunde und Unterstützer zur Aufstellungsversammlung der Stadtratsliste am Montag, 9.12.2013, 19:30 Uhr, ein. Gasthaus Torre Bianca (Tröster) am Weißen Turm in Gerolzhofen.

Die Stadtratswahl findet am 16. März 2014 statt.

 

Barbara Stanzel – Toni Niedermeier (Sprecher geo-net)

 

Thomas Vizl (Stadtrat) – Birgid Röder (Kreisrätin)

 

 

Kreistagsliste von Bündnis 90 / Die Grünen

und Aktive BürgerInnen im Landkreis Schweinfurt aufgestellt

 

Die gemeinsame Kreistagsliste von Bündnis 90 / Die Grünen und der Aktiven BürgerInnen wurde am 22.11. in Sennfeld aufgestellt. 11 der 60 Kandidatinnen und Kandidaten kommen aus dem Bereich der VG Gerolzhofen. geo-net-Mitglied Birgid Röder führt die Liste an, Stadtrat Thomas Vizl steht auf Platz 8, Sigrid Fessel-Walter (Dingolshausen) wurde auf Platz 9 gesetzt. Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten aus der VG: Sibylle Brinker (geo-net / Rügshofen), Conny Ludwig (Alitzheim), Anton Niedermeier (geo-net), Hugo Hofmann (Alitzheim), Andrea Grosch (geo-net), Kurt Stehr (geo-net), Elke Öchsner (Alitzheim), Elke Niedermeier (geo-net).

 

Die komplette Liste ...         Landkreiskarte mit Kandidaten ... 

 

 

Web-Seite von geo-net. Netzwerk für Gerolzhofen. Letzte Aktualisierung: 07.12.2014

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